Rund um die Alsterfontäne: Tagesfahrt in Hamburg
Gut gelaunt und pünktlich trafen sich am Samstag, den 22. August, Andrea, Angelique, Dani, Eckehard, Liz, Evelyn, Gunnar, Uta, Karen, Eckhard, Sebastian, Sigrun, Vera, Judith, Helga und Peter am Bremer Hauptbahnhof, um gemeinsam mit dem Metronom nach Hamburg zu fahren.
Immer den BSC-Fahnen nach ging es per U-Bahn weiter zum Ruderverein Teichwiesen, wo uns unkompliziert zwei Vierer und ein Sechser aus dem gut bestückten Bootspark für den Tag zur Verfügung gestellt wurden. Durch Autofahrer Jonas komplettiert, konnten unsere drei Boote schon bald bei zunächst herrlichem Wetter auf der Alster Richtung Innenstadt starten.
Unter zahlreichen Brücken hindurch führte die Strecke vorbei an prachtvollen Villen, Parks und stattlichen Bäumen bis zur Krugkoppelbrücke. Dort öffnete sich plötzlich der weite Blick über die Außenalster. Vorbei an den großen Hamburger Rudervereinen und unter der Kennedybrücke hindurch erreichten wir schließlich die Binnenalster – und natürlich durfte eine Runde um die große Alsterfontäne samt Fotostopp nicht fehlen.
Mittagspause mit Alsterblick
Zur Mittagspause konnten wir beim RC Alemannia anlegen. Nur wenige Schritte entfernt wartete im Restaurant Gurlitt bereits ein festlich gedeckter Tisch mit wunderbarem Blick auf die Außenalster. Gunnar nutzte die Gelegenheit, uns anhand zahlreicher Fotos etwas über die Entstehung und Geschichte der Alster zu erzählen, bevor das Mittagessen serviert wurde.
Während wir gemütlich zusammensaßen, hatte der Wind allerdings beträchtlich aufgefrischt. Das merkten wir spätestens beim Ablegen: Schaumkronen und kräftiger Gegenwind machten die Überquerung der Außenalster zu einer echten Herausforderung. Kaum war diese geschafft, folgten auch noch kräftige Regenschauer.
Mitten durch die Hamburger Kanäle
Für den Rückweg zum RV Teichwiesen hatte Eckehard anhand des Stadtplans einige „Schikanen“ durch die Hamburger Kanäle eingeplant. Vor allem den langen Sechser unfallfrei um rechtwinklige Kurven und durch schmale Brücken zu navigieren, verlangte den Steuerleuten einiges ab – und definitiv mehr Kommandos als ein einfaches „In die Auslage – Los“ und „Ruder – halt“.
Trotz weiterer Regenschauer und gefühlt hunderter entgegenkommender Paddler wurde gerade dieser Abschnitt mit seinen besonderen Ausblicken auf die Hamburger Grundstücke zu einem der Höhepunkte der Tagesfahrt.
Zurück beim Ruderverein wurden alle Boote heil an Land gebracht, geputzt und wieder eingelagert. Anschließend wartete bereits eine große Kaffeetafel mit selbstgebackenem Kuchen, an der wir den Tag gemütlich ausklingen lassen konnten.
Am Ende waren sich alle einig: Ein erlebnisreicher und wunderbarer Ruder-Samstag, der gerne bald in ähnlicher Form wiederholt werden darf!
