Ruderbundesliga Aktuell

Bremer Achter rudert in die Top Ten
21.08.2018
Ein hochmotivierter Kader reiste letztes Wochenende zum vierten Renntag der Ruder-Bundesliga nach Leipzig. Auf Grund vieler urlaubsbedingter Ausfälle waren nur acht Sportler und eine Steuerfrau dabei. Im Verlaufe des Renntages sollte sich dies jedoch als Vorteil herausstellen.

Im Zeitlauf gab es ein ganz schweres Los. Gegen die Liga-Zweiten, Minden, mussten die Bremer zeigen was sie drauf haben. Dies gelang nicht ganz. Es machten sich die wenigen gemeinsamen Trainingseinheiten der letzten Wochen bemerkbar. Trotzdem konnte ein guter zehnter Platz im Zeitfahren erreicht werden. Im Achtelfinale hieß Achtung, Los! gegen die Konkurrenz aus Bad Waldsee. Direkt in den Startschlägen wurde das Bremer Boot durch einen Krebs fast wieder gestoppt. Doch die acht Männer gaben nicht auf, legten sich richtig in die Riemen und zeigten was in ihnen steckt. Sie holten eine dreiviertel Bootslänge wieder auf und gewannen am Ende in einem Fotofinish mit einer Bugballlänge Vorsprung.

Im direkt darauffolgendem Viertelfinale, wollten die Bremer ihr können nun auch ohne Startschwierigkeiten beweisen. Nach dem Start legte sich das Bremer Boot auch direkt mit einer halben Bootslänge vor die Gegner aus Bernburg. Am Ende fehlte aber der richtige Biss. Auf Grund des komplizierten Modus zählt selbst im Viertelfinale noch die Zeit, sodass man nun nur noch um die Plätze 9 bis 12 und nicht wie erhofft, um die Plätze in der oberen Hälfte fahren konnte.

Nach einer kurzen Pause sprangen die Startampeln wieder auf Grün und es hieß Gas geben gegen den Witten-Achter. In diesem Rennen zeigte sich der Vorteil einer kleinen Mannschaft. Während bei den Renntagen zuvor oft gewechselt wurde und man dann erst wieder zusammenfinden musste, war die Mannschaft dieses Mal eingespielt und konnte das Boot direkt wieder zum Laufen bringen. Der Start gelang den Bremern, welche eigentlich für eine starke zweite Streckenhälfte bekannt sind, erstaunlich schnell. Diesen Vorsprung ruderten sie sicher als erster ins Ziel.

Die Sonne war bereits untergegangen und die Flutlichter angeschaltet, da ging es für den Bremer Achter das letzte Mal für diesen Renntag aufs Wasser. Im Finale um Platz 10 und 9 war das Team Bremen das erste Mal ihrem Saisonziel, sich in der oberen Tabellenhälfte zu platzieren, zum Greifen nah. Die besondere Atmosphäre im Flutlicht mit den Zuschauern direkt am Ufer motivierte die Ruderer. So gelang es ihnen im Finale sich nach einem starken Start noch weiter von den Gegnern des Domstadtachters weg zu schieben und sich mit einer starken Leistung den 9. Platz zu sichern.

Damit schloss der Achter einen hervorragenden Renntag in Leipzig ab, in der Tabelle ging es für uns zwei Plätze nach oben auf Platz 12. Nun heißt es fleißig weiter trainieren und am letzten Renntag in Bad Waldsee in drei Wochen sich nochmal richtig in die Riemen zu legen. Im Bremer Achter waren dieses Mal am Start: Philipp Maibaum, Janosch Brinker, Yannick Schmols, Nils Hülsmeier, Stefan Giesen, Cedric Borchers, Andre Müller, Henry Schultz und Steuerfrau Jana Brinkmeier.

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