Ruderbundesliga Aktuell

Phönix aus der Asche
07.09.2016
Nach dem 14. Platz beim vergangenen Renntag in Hamburg war das Ziel der Mannschaft des Bremen erleben!-Achters beim vierten RBL-Renntag auf dem Leipziger Elsterflutbett klar: Wiedergutmachung! Der zuletzt stark geschwächte Kader konnte nun wieder auf sechs seiner Sportler, die in Hamburg wegen der Teilnahme an den europäischen Studentenmeisterschaft verhindert waren, zurückgreifen. Mit dieser Unterstützung, die auch kurzfristige krankheitsbedingte Ausfälle kompensieren konnte, und gesteigertem Ehrgeiz beim Training schien das Ziel, in die vordere Hälfte der Tageswertung zu fahren, zwar ambitioniert aber machbar.

Nach einer ermutigenden viertbesten Zeit im Zeitfahren gegen den Münster Achter ging es für den Bremen erleben!-Achter im Achtelfinale gegen Bad Waldsee an den Start. "Es waren zwei knappe Rennen, bei denen die Bremer erst auf den letzten zehn Schlägen den Sack zu machen konnten" so Anton Brandt, welcher als einziger von vier Ersatzleuten nicht krankheitsbedingt ausfiel und zum Wechseln übrig blieb. Während die Bremer Mannschaft hier noch gewinnen konnte, musste sie sich im Viertelfinale Tabellenführer Hannover geschlagen geben. Es gab kurze Irritationen im Ziel, da aufgrund einer technischen Störung der Startampeln kein regelkonformes Startsignal gegeben wurde, beide Mannschaften aber trotzdem das Rennen über die volle Länge bestritten. Es war aber seitens der unterlegenen Bremer klar, dass beide Mannschaften aus dem gleichen, wenn auch falschen, Impuls gestartet sind und somit keine Mannschaft einen Nachteil hatte. Somit war entschieden, dass eine Wiederholung des Rennens beiden Mannschaften erspart blieb und sie somit auch keinen Nachteil gegenüber den anderen Mannschaften hätten.
Im Halbfinale galt es dann zu gucken, dass man um die guten Platzierungen im vorderen Tabellenbereich mitfährt. Mit einem Sieg gegen den Lokalmatadoren aus Leipzig sah das machbar aus, es wurde nun um die Plätze 5 bis 6 mitgekämpft, letztendlich mussten sich die Bremer in einem Herzschlag-Finale, in dem beide Boote bis 300m gleich auf waren, dann aber doch dem Wittener Achter knapp geschlagen geben.

Insgesamt belegte der Bremen erleben!-Achter, wie immer unterstützt durch seine freundlichen Sponsoren Max Müller GmbH & Co. KG, Bremer Lernkontor und BodyMind, damit einen zufriedenstellenden sechsten Platz und rückt damit auf Tabellenplatz 10 vor, was nach dem kleinen Debakel in Hamburg die angekratzten Rudererherzen wieder versiegelt und Hoffnung auf eine ähnlich gute Platzierung beim finalen Renntag in Berlin macht.

Videos der Rennen sind unter den jeweiligen Links zu finden:
Zeitlauf ab 0:02:30
Viertelfinale ab 1:20:30
Halbfinale ab 07:10
Finale ab 45:05

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